White Lady Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
Eleganter Gin-Sour-Klassiker

White Lady Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

White Lady ist ein feiner, zitroniger Gin-Sour mit Triple Sec – trocken, frisch und sehr elegant. Ein Klassiker für alle, die klare Zitrusnoten und Wacholder lieben.

Geschmack
Sauer
Zeit
4 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Zubereitung

  1. Shaker mit Eiswürfeln füllen und Gin, Triple Sec sowie Zitronensaft hineingeben.
  2. Kräftig shaken, bis der Drink gut gekühlt ist.
  3. Durch ein Sieb in ein vorgekühltes Cocktailglas (Coupe/Martini) abseihen.

Geschichte des Cocktails

Die White Lady wurde gegen Ende der 1930er Jahre berühmt. Ihren Namen verdankt sie dem hellen, fast „schneeweissen“ Farbton und dem weichen, eleganten Geschmack – weshalb der Drink damals besonders gern für Damen bestellt wurde.

Um die Urheberschaft wird bis heute diskutiert. In Europa gilt häufig der Ire Harry (Garry) MacElhone aus der Pariser Bar „Harry’s New York Bar“ als Schöpfer. In seiner frühen Version war allerdings Minzlikör statt Gin enthalten.

In den USA wird oft Harry Craddock aus dem Savoy Hotel in London genannt. Manche Historiker halten es für möglich, dass beide Bartender unabhängig voneinander ähnliche Rezepte entwickelten – klassische Sour-Strukturen lagen damals einfach in der Luft.

Heute ist die White Lady eher ein „Kenner-Klassiker“: In vielen Standard-Menüs findet man sie nicht mehr, aber gute Cocktailbars und Liebhaber seltener Klassiker halten sie lebendig.

Cocktail-Variationen

  • Klassische White Lady (mit Eiweiss): Zur Basis aus Gin, Zitronensaft und Cointreau/Triple Sec kommt Eiweiss dazu. Das macht den Drink cremig und gibt eine feine Schaumkrone.
  • Französische White Lady: Statt Gin wird Minzlikör verwendet – leichter, frischer und deutlich aromatischer in Richtung Kräuter/Minze.