Whiskey Sour Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
Klassischer Whiskey-Sour

Whiskey Sour Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

Whiskey Sour ist ein zeitloser Sour-Klassiker aus Bourbon, frischem Zitronensaft und Zuckersirup. Einfach, elegant und perfekt ausbalanciert zwischen Süsse und Säure.

Geschmack
Süss-Sauer
Zeit
4 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Zubereitung

  1. Shaker mit Eiswürfeln füllen und Whiskey, Zitronensaft sowie Zuckersirup hineingeben.
  2. Kräftig shaken, bis der Drink gut gekühlt ist.
  3. Durch ein Sieb in ein vorgekühltes Cocktail- bzw. Sour-Glas abseihen.
  4. Optional klassisch garnieren: mit einer Orangenscheibe oder einer Cocktailkirsche.

Geschichte des Cocktails

Der Whiskey Sour – wörtlich „saurer Whiskey“ – gehört zu den ältesten Cocktailklassikern überhaupt. Entstanden ist er im 19. Jahrhundert, und in den frühen Rezepten galt Bourbon als die einzig „richtige“ Basis; andere Whiskey-Stile wurden lange als weniger passend angesehen.

Die älteste erhaltene Druckquelle wird meist auf 1870 datiert: In einer Zeitung aus dem US-Bundesstaat Wisconsin tauchte ein Leserrezept für den Drink auf. Es gibt ausserdem die oft zitierte, aber nicht eindeutig belegte These, dass Jerry Thomas den Whiskey Sour bereits 1862 in seinem „Bartender’s Guide“ erwähnt habe.

Eine spätere, alternative Herkunftslegende führt den Cocktail nach Peru, doch unabhängig von der genauen Geburtsstätte erklärt sich der Name ganz simpel: Whiskey trifft auf frischen Zitronensaft, der nur leicht durch Sirup abgerundet wird – also ein klarer Sour-Charakter.

Cocktail-Variationen

  • Boston Sour: Den klassischen Whiskey Sour mit Eiweiss shaken – macht den Drink cremiger und gibt eine feine Schaumschicht.
  • New York Sour: Nach dem Abseihen vorsichtig mit einem Float aus Rotwein toppen – optisch spektakulär, geschmacklich fruchtiger.