Tequila Sunrise Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
Fruchtiger Tequila-Longdrink

Tequila Sunrise Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

Tequila Sunrise ist ein ikonischer Longdrink aus Tequila, Orangensaft und Grenadine. Durch die Schichtung entsteht der typische „Sonnenaufgang“-Farbverlauf im Glas.

Geschmack
Süss
Zeit
3 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Zubereitung

  1. Tequila und Orangensaft in ein Highball-Glas mit Eiswürfeln geben.
  2. Grenadine langsam am Glasrand einlaufen lassen, damit sie nach unten sinkt und der typische Farbverlauf entsteht.
  3. Mit einer Orangenscheibe und einer Cocktailkirsche garnieren.

Geschichte des Cocktails

Tequila Sunrise wurde in den 1940er-Jahren in den USA erfunden – oft wird ein Bartender des Arizona Biltmore Hotels als Urheber genannt. Ein Gast, der Tequila liebte, wünschte sich einen Drink, den man am Pool langsam geniessen kann. So entstand einer der berühmtesten Longdrinks überhaupt.

In der ersten Rezeptur war statt Grenadine ein schwarzer Johannisbeerlikör enthalten. Später ersetzte man ihn durch Grenadine – dadurch wurde der Drink süsser und der Farbverlauf im Glas noch klarer.

Seinen Namen verdankt der Cocktail genau diesem Effekt: Zutaten mit unterschiedlicher Dichte schichten sich von selbst und lassen den Drink wie einen Sonnenaufgang wirken.

Weltweit populär wurde Tequila Sunrise u. a. durch Musiker wie die Rolling Stones und die Eagles (mit ihrem Song „Tequila Sunrise“) sowie durch den gleichnamigen Film von 1988.

Cocktail-Variationen

  • Tequila Sunrise Original: Grenadine wird durch schwarzen Johannisbeerlikör (Cassis) ersetzt – etwas herber und dunkler im Finish.
  • Tequila Sunset: Orangensaft teilweise durch Grapefruitsaft tauschen – ergibt eine bittersüsse, „abendliche“ Variante.