Zutaten
- Cognac – 50 ml
- Triple Sec – 20 ml
- Zitronensaft – 20 ml
- Eiswürfel – zum Shaken

Sidecar ist ein klassischer, „Up“ servierter Sour aus Cognac, Triple Sec und frischem Zitronensaft – kräftig, zitrusbetont und elegant geschüttelt.
Der Sidecar entstand vermutlich entweder in London oder in Paris – je nachdem, welchem Klassiker der Cocktail-Literatur man folgt. In frühen Quellen wird er als Drink des Londoner Bartenders Pat MacGarry (Bucks Club / Blacks) erwähnt und als in Frankreich besonders beliebt beschrieben.
Spätere Autoren verorten die Entstehung dagegen in Paris am Ende des Ersten Weltkriegs. Dort soll ein Freund des Autors David Embury den Sidecar gemixt haben – damals noch deutlich komplexer, mit sechs oder sieben Zutaten statt der heutigen Drei-Zutaten-Formel.
„Sidecar“ heisst wörtlich Motorrad-Beiwagen. Der Legende nach kam ein exzentrischer Militär regelmässig mit einem Motorrad samt Beiwagen in die Bar. Sobald das Motorgeräusch zu hören war, sagten die Barkeeper sinngemäss: „Der mit dem Beiwagen ist wieder da.“ So blieb der Spitzname hängen – und wurde zum Namen des Cocktails.