Sidecar Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
Klassischer Cognac-Sour

Sidecar Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

Sidecar ist ein klassischer, „Up“ servierter Sour aus Cognac, Triple Sec und frischem Zitronensaft – kräftig, zitrusbetont und elegant geschüttelt.

Zeit
3 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Zubereitung

  1. Einen Shaker mit Eiswürfeln füllen und Cognac, Triple Sec sowie Zitronensaft hineingeben.
  2. Kräftig shaken, bis der Shaker gut herunterkühlt.
  3. Durch ein Sieb (Strainer) in ein gekühltes Cocktailglas abseihen.

Geschichte des Cocktails

Der Sidecar entstand vermutlich entweder in London oder in Paris – je nachdem, welchem Klassiker der Cocktail-Literatur man folgt. In frühen Quellen wird er als Drink des Londoner Bartenders Pat MacGarry (Bucks Club / Blacks) erwähnt und als in Frankreich besonders beliebt beschrieben.

Spätere Autoren verorten die Entstehung dagegen in Paris am Ende des Ersten Weltkriegs. Dort soll ein Freund des Autors David Embury den Sidecar gemixt haben – damals noch deutlich komplexer, mit sechs oder sieben Zutaten statt der heutigen Drei-Zutaten-Formel.

Woher der Name kommt

„Sidecar“ heisst wörtlich Motorrad-Beiwagen. Der Legende nach kam ein exzentrischer Militär regelmässig mit einem Motorrad samt Beiwagen in die Bar. Sobald das Motorgeräusch zu hören war, sagten die Barkeeper sinngemäss: „Der mit dem Beiwagen ist wieder da.“ So blieb der Spitzname hängen – und wurde zum Namen des Cocktails.

Cocktail-Variationen

  • London-Variante (McGarry): der frühe, heute klassische Stil mit Cognac, Triple Sec und Zitronensaft.
  • Paris-Variante (Embury): eine historische Rezeptur aus der Nachkriegszeit, die ursprünglich mit sechs bis sieben Zutaten gemixt wurde.