Piña Colada Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
Cremiger Tropen-Klassiker

Piña Colada Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

Puerto-Ricanischer Kultdrink aus Rum, Ananas und Kokos – süss, samtig und wie Urlaub im Glas.

Zeit
5 Minuten
Schwierigkeit
Mittel

Zubereitung

  1. Crushed Ice in den Blender geben.
  2. Weisser Rum, Ananassaft und Kokoscreme hinzufügen.
  3. Auf höchster Stufe kräftig mixen, bis die Textur cremig-schaumig ist.
  4. In ein Hurricane-Glas mit frischem Eis füllen.
  5. Mit einer Ananasscheibe oder einem Stück Ananas garnieren.

Geschichte des Cocktails

Die Piña Colada – spanisch für „abgeseihte Ananas“ – ist ein Kind Puerto Ricos. Ursprünglich bezeichnete colada dort einfach frisch gepressten, klar abgeseihten Ananassaft. Diesen mischte man mit weissem Rum, um dessen Schärfe zu zähmen – der erste Vorläufer des Drinks.

In der Mitte des 20. Jahrhunderts bekam die Piña Colada schliesslich ihre moderne Form: Ein Barkeeper in Puerto Rico ergänzte Kokosmilch bzw. Kokoscreme. Damit wurde aus Rum-Ananas plötzlich ein samtiger, exotischer Cocktail, der die Tropen in ein Glas packt.

Weltweit explodierte die Popularität, als Kokoscreme industriell verfügbar wurde – so konnte der Drink in Bars rund um den Globus gemixt werden. Puerto Rico erklärte die Piña Colada später sogar zum nationalen Kulturgut. Ein extra Pop-Boost kam Ende der 1970er durch Rupert Holmes’ Hit „The Piña Colada Song“.

Seit 1961 ist die Piña Colada ausserdem offizieller Cocktail der IBA – ein seltener Status, der ihren Klassiker-Rang zementiert.

Cocktail-Variationen

  • Virgin Piña Colada: Ohne Rum – dafür etwas mehr Ananassaft oder ein Spritzer Limette für Frische.
  • Chi-Chi: Rum wird durch Wodka ersetzt – klarer, etwas „trockener“ im Finish.
  • Miami Vice / Lava Flow: Piña Colada und Strawberry Daiquiri werden geschichtet oder halb-halb gemixt.
  • Amaretto Colada: Mit einem Schuss Amaretto – nussig-mandelige Tiefe.