Moscow Mule Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
Ingwer-Limetten-Vodka-Klassiker

Moscow Mule Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

Spritziger Highball aus Wodka, Ginger Beer und einem Hauch Limette – leicht scharf, eiskalt und extrem erfrischend.

Zeit
3 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Zubereitung

  1. Highball-Glas (oder Kupferbecher) mit Eiswürfeln füllen.
  2. Wodka und Limettensaft ins Glas geben.
  3. Mit Ginger Beer auffüllen.
  4. Kurz und sanft umrühren, damit die Kohlensäure bleibt.
  5. Mit einer Limettenspalte oder -scheibe garnieren.

Geschichte des Cocktails

Der Moscow Mule hat zwar einen russisch klingenden Namen, wurde aber – wie so viele Klassiker – in den USA geboren. Ende der 1930er-Jahre, kurz nach der Aufhebung der Prohibition, versuchte der Unternehmer John Martin in Amerika Wodka (Smirnoff) populär zu machen – zunächst erfolglos.

Zur gleichen Zeit sass Jack Morgan auf einem Lager Ginger Beer, das kaum jemand trinken wollte. Als sich die beiden zufällig in einer Bar trafen, entstand die Idee zu einem Drink, der beides zusammenbringt: Wodka und Ginger Beer im Verhältnis ungefähr 1:3.

Mit ein paar clever platzierten Zeitungsartikeln schufen sie einen Trend. Plötzlich wollten Gäste den Drink überall bestellen, und die Bars mussten sowohl Ginger Beer als auch Wodka nachkaufen. Der Name spielt auf die Herkunft des Wodkas und den „sturen“ Durchhaltewillen der Erfinder an.

Später wurde die Rezeptur nur leicht verfeinert: Ein Spritzer Limettensaft machte den Geschmack runder und noch frischer – so kennen wir den Moscow Mule heute.

Cocktail-Variationen

  • „Ёрш“ (Yorsh): Vier Teile Bier mit einem Teil Wodka – ein rustikaler, stärkerer Bier-Mix.
  • Red Eye: Tomatensaft trifft auf Ginger Beer – würzig-herb, ideal als Brunch-Variante.
  • Dark ’n’ Stormy: Dunkler Rum statt Wodka, aufgefüllt mit Ginger Beer – kräftiger und karamelliger.