Gibson Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
Martini-Variante

Gibson Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

Gibson ist ein extra trockener Martini-Twist mit Gin und trockenem Wermut – unverkennbar durch seine marinierten Perlzwiebeln als Garnitur.

Geschmack
Trocken
Zeit
3 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Zubereitung

  1. Gin und trockenen Wermut im Rührglas mit Eiswürfeln gut kalt rühren.
  2. Durch ein Sieb in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen.
  3. Mit 1–3 marinierten Perlzwiebeln auf einem Spiess garnieren.

Geschichte des Cocktails

Zum Ursprung des Gibson (Gibson Martini) gibt es mehrere Geschichten. Einer Version nach entstand der Drink bei einem Barkeeper-Wettstreit zwischen Charles Gibson und Charlie Connolly: Beide wollten den Martini verbessern – und der Sieger-Twist bekam den Namen Gibson.

Eine andere Erzählung führt den Cocktail auf einen europäischen Diplomaten namens Gibson zurück. Als überzeugter Abstinenzler liess er sich bei Empfängen Gin mit Wasser einschenken und bat um eine Zwiebel als Erkennungszeichen, damit sein Glas nicht verwechselt wird.

Es gibt auch die pragmatische Erklärung: Der Gibson ist schlicht ein sehr trockener Martini, der zur Unterscheidung mit einer Zwiebel statt Olive serviert wird.

Als „Hauptversion“ gilt jedoch die von einem Journalisten der San-Francisco-Presse verbreitete Geschichte: Der Banker und Geschäftsmann Walter Gibson soll den Cocktail Ende des 19. Jahrhunderts im Bohemian Club erfunden haben. Die erste gedruckte Erwähnung datiert auf 1898.

Cocktail-Variationen

  • Vodka Gibson – Gin durch Wodka ersetzen: weicher, neutraler, weiterhin mit Zwiebel serviert.
  • Extra Dry Gibson – nur einen Hauch Wermut (oder Glas damit ausspülen): noch trockener und gin-betonter.