Dirty Martini Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte
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Dirty Martini Cocktail: Rezept, Varianten & Geschichte

Dirty Martini ist die herzhafte, „schmutzige“ Variante des Martinis – Wodka, trockener Wermut und ein Schuss Olivenlake für salzige Tiefe.

Zeit
4 Minuten
Schwierigkeit
Einfach

Zubereitung

  1. Alle Zutaten in ein Rührglas mit Eiswürfeln geben.
  2. Mit dem Barlöffel gründlich verrühren.
  3. Durch ein Sieb (Strainer) in ein gut gekühltes Cocktailglas abseihen.
  4. Mit einer grünen Olive garnieren.

Geschichte des Cocktails

Dirty Martini ist eine Abwandlung des wohl bekanntesten amerikanischen Cocktails: des Martinis. Zu seinen berühmten Fans zählten unter anderem James Bond und Winston Churchill.

Der Drink verdankt seinen Namen seinem Schöpfer – Martini de Anna de Toggia.

Die Originalversion des Martinis bestand aus gleichen Teilen Gin und Wermut. Heute nennt man diese Art „Fifty-Fifty“.

Der klassische Martini wurde in Filmen verewigt, in Songs besungen – und kaum eine Bar kommt ohne ihn aus.

Interessant ist, dass man diesen Cocktail manchmal auch „Derby/Dirty Martini“ nennt. Beide Bezeichnungen sind gebräuchlich – wichtig ist nur, dass Zutaten und Zubereitung übereinstimmen.

Der Dirty Martini unterscheidet sich vom Original vor allem dadurch, dass Gin durch Wodka ersetzt wird. Ausserdem hat er eine eigene Zubereitung: Er wird nicht geschüttelt, sondern immer gerührt, wobei die Zutaten nacheinander ins Rührglas gegeben werden.

Wenn beim klassischen Martini bis heute diskutiert wird, ob man ihn schütteln oder rühren soll, ist das beim Dirty Martini eindeutig: Er wird gerührt.

Cocktail-Variationen

  • Original Martini (Dry Martini) – Gin und trockener Wermut, klassisch gerührt und ohne Olivenlake.
  • Vesper – Gin, Wodka und Kina Lillet (oder Lillet Blanc), ebenfalls ohne Olivenlake.