Bloody Mary Cocktail: Rezept, Geschichte & Varianten
IBA-Klassiker

Bloody Mary Cocktail: Rezept, Geschichte & Varianten

Der ikonische Wodka-Tomatendrink mit Zitrone, Worcestershire und Tabasco – würzig, frisch und perfekt auf Eis.

Geschmack
Würzig
Zeit
5 Minuten
Schwierigkeit
Mittel

Zubereitung

  1. Highball-Glas mit Eiswürfeln füllen. Wodka, Tomatensaft und Zitronensaft hineingiessen (Saucen noch weglassen).
  2. Vorsichtig mit dem Barlöffel umrühren.
  3. Zum Schluss 1–2 Tropfen Tabasco und 2–3 Tropfen Worcestershire obenauf geben.
  4. Klassisch mit einer Selleriestange bzw. einem Sellerieschnitt garnieren.

Geschichte des Cocktails

Die Bloody Mary ist so berühmt, dass ihre Entstehung gut dokumentiert ist. Das Rezept wird dem amerikanischen Barkeeper George Jessel zugeschrieben.

1939 erwähnte die „New York Herald Tribune“ einen neuen Anti-Kater-Drink von Jessel: halb Tomatensaft, halb Wodka – bald bekannt als Bloody Mary.

Etwa 25 Jahre später behauptete ein Barkeeper aus Paris, er habe den Drink schon 1920 gemixt und dabei Gewürze sowie Zitronensaft ergänzt – eine frühe, würzigere Variante.

Der Name wird häufig mit der englischen Königin Maria Tudor verbunden, die wegen der Verfolgung von Protestanten den Beinamen „Bloody Mary“ trug – eine verbreitete, aber nicht gesicherte Erklärung.

Heute existieren viele Abwandlungen: Meist wird nur der klare Basisalkohol ersetzt, während Tomatensaft das Herzstück jeder Bloody-Mary-Version bleibt.

Cocktail-Variationen

  • Bloody Geisha – Wodka wird durch Sake ersetzt.
  • Bloody Maria – mit Tequila statt Wodka.
  • Brown Mary – mit Whiskey als Basis.
  • Bloody Bishop – mit Sherry statt Wodka.
  • Bloody Hammer – historische US-Variante aus Zeiten knapper Wodka-Vorräte: Gin statt Wodka.